Angst vor intensiven Geräuschen wie Donner und Feuerwerk betrifft etwa 40%% der Hunde. Geräuschphobie kann zu extremer Panik führen und zu Flucht, Selbstverletzung und Umweltzerstörung führen.
Warum Haustiere Angst haben
Das Gehör von Hunden ist viermal empfindlicher als das menschliche Gehör. Geräusche, die für uns laut sind, sind für sie ohrenbetäubend. Zusätzlich zum Lärm tragen Änderungen des Luftdrucks und statische Elektrizität bei Gewittern zu Unbehagen bei.
Handhabungstechniken
Schaffen Sie einen sicheren Zufluchtsort: einen Innenraum mit zugezogenen Vorhängen und Umgebungsmusik, um Außengeräusche zu übertönen. Kompressionsshirts (Donnershirts) reduzieren bei vielen Hunden die Angst. Zwingen Sie das Tier nicht, aus seinem Versteck zu kommen.
Desensibilisierung
Spielen Sie außerhalb von Krisenzeiten Aufnahmen von Donnergeräuschen in geringer Lautstärke ab und bieten Sie gleichzeitig Leckerlis an. Erhöhen Sie die Lautstärke schrittweise über Wochen hinweg. Durch diesen Prozess wird die emotionale Reaktion des Tieres wiederhergestellt.
Wann Medikamente einnehmen
In schweren Fällen kann der Tierarzt Anxiolytika zur gelegentlichen Anwendung an vorhersehbaren Terminen (Neujahr, Junifeierlichkeiten) verschreiben. Nehmen Sie niemals selbst Medikamente ein – falsche Dosierungen können gefährlich sein.